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Der Rebschnitt

Der Rebschnitt

Bereits im zeitigen Frühjahr, wenn der letzte Schnee geschmolzen ist, beginnen mit dem Rebschnitt die Arbeiten im Weinberg. Schon jetzt greift der Weingärtner Qualitätsfördernd ein. Je nach Rebsorte und Erziehungsart werden die Rebstöcke auf eine oder zwei Ruten zurückgeschnitten. Hier ist der Weingärtner darauf bedacht, möglichst kurz anzuschneiden um den Rebstock vor Überbehang zu bewahren. Eine Ertragssteuerung zu Gunsten der Qualität Das Rebholz wird im Weinberg zu wertvollem Kompost gehäckselt. In den kleineren Weilern um Aspach verwenden die Weingärtnerfrauen das Rebholz auch gerne zum Brot backen im örtlichen Backhaus.

 

Das Biegen

 

 Das Biegen

Wenn Anfang April die Reben anfangen zu „bluten" so nennt man den Saftaustritt an den Schnittwunden, werden die Ruten über den 2. Draht des Drahtrahmens gebogen. Diese Arbeit erfordert vom Weingärtner sehr viel Geschick, denn all zu leicht brechen die Ruten ab. Die alteingesessene Weingärtner binden die Reben noch mit Weiden. Eine sehr umweltfreundliche Methode, die allerdings eine gewisse Technik und viel Geschick erfordert.

 

 

 

 

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Die Bodenbearbeitung

 

 

 

Die Bodenbearbeitung

  Bis der Knospenaufbruch erfolgt und die Triebe eine Länge von ca. 20 cm erreichen, hat der Weingärtner Zeit für die Bodenbearbeitung. Um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen, schaffen die Weingärtner tonnenweise Häckselgut aus der nahegelegenen Kompostanlage oder Stallmist in den Weinberg. Maschinell wird der Kompost dann unter die Erde gebracht. Unter den Rebstöcken wird der Boden ebenfalls gelockert. Dies geschieht teilweise maschinell, oft aber muss der Wengerter zur Hacke greifen und mühselige Handarbeit leisten.

 

 

 

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Der Pflanzenschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Pflanzenschutz

Wenn die ersten Blätter die Größe eines Fünf-Mark Stück erreicht haben, beginnt im Weinbau eine sehr kritische Zeit. Oidium und Peronospora - der Echte bzw. falsche Mehltau – stellt neben zahlreichen anderen Pilzarten das größte Problem im Weinbau dar. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Weinbau fast gänzlich durch diese Krankheiten zerstört. Mit effektiven Pflanzenschutzmittel treten die Weingärtner diesem Problem entgegen. Die Aspacher Weingärtner haben in Sachen Pflanzenschutz schon erhebliche Pionierarbeit geleistet. Seit einigen Jahren werden von amtlichen Rebschutzwarte Warngeräte betrieben, die sämtliche Wetterdaten aufzeichnen, die für den Ausbruch der Krankheiten benötigt werden. Zur gegebenen Zeit, wenn optimale Bedingungen für den Pilzausbruch herrschen, werden von den Rebschutzwarte Warnmeldungen an die Weingärtner ausgegeben. Somit können die Weingärtner ihre Pflanzenschutzmaßnahmen auf ein Minimum reduzieren. Nach der Rebflurbereinigung 1999 pflanzten einige Aspacher Weingärtner die Rebsorte „Regent". Eine pilzresistente Neuzüchtung, wo auf Pflanzenschutzmaßnahmen verzichtet werden kann.

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Die Laubarbeiten

 

 

 

 Die Laubarbeiten

Während der ganzen Wachstumsperiode bis Mitte August sind die Weingärtner mit Laubarbeiten beschäftigt. Sorgsam müssen die jungen Triebe in die Drahtrahmen geflochten werden. Teilweise heften die Weingärtner die Triebe fest, um sie vor Windbruch zu schützen. Die ersten Geiztriebe die aus den Blattachseln wachsen werden entfernt, um die Wüchsigkeit des Rebstockes zu animieren und die Durchlüftung zu fördern. Nur sachgerechte Laubarbeiten tragen dazu bei, dass die Rebanlage schneller abtrocknet und die Voraussetzungen für einen Pilzbefall minimiert wird. Wenn Mitte bis Ende August die Reifephase eintritt, beginnen die Weingärtner mit der sogenannten „grünen Lese". Dabei werden gezielt verbleibende Überbehänge reduziert und Traubenverwachsungen ausgedünnt. Nur entlastete Rebstöcke erreichen einen gehobenen Qualitätsbereich. Maßnahmen, die für die Qualität unserer Weine von Bedeutung ist. Für die Aspacher Weingärtner gilt Qualität vor Quantität.

 

 

 

 

 
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Die Weinlese

 

 

 

 Die Weinlese

Das höchste Ereignis ist selbstverständlich die Weinlese. Hier ernten die Weingärtner mit ihren Familien, Freunden, Nachbarn und Bekannte die Früchte ihrer mühseligen Arbeit. Bis zu 3 Wochen ziehen sich die Lesetermine und nicht selten herrscht im Weinberg Volksfeststimmung. Den letzten Schliff an Qualitätsmaßnahmen gibt hier der Weingärtner seinen Erzeugnissen. Nur gesundes, sortenreines Lesegut wird an die Kelter in Allmersbach am Weinberg angeliefert. Schon hier nehmen unsere Keltermeister Qualitätstrennungen vor, die höher liegen als gesetzlich vorgeschrieben. Hier zählt unser Slogan „ Besser ein guter Qualitätswein, als ein schlechter Prädikatswein". Prädikatsweine werden gezielt von Parzellen aus ausgesuchten Lagen gewonnen. Das angelieferte Lesegut wird je nach Ausbauweise sofort gepresst, oder kommt als Maische am selben Tag zu unserer Kellerei, wo es sorgfältig mit modernster Technologie verarbeitet wird.

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Die Winterruhe

 

 

 

 

 Die Winterruhe

Nach der Weinlese beginnen die Weingärtner die ausgepressten Traubenrückstände - den Trester - in ihre Weinberge zu fahren. Ein wertvoller Rohstoff den die Reben für ein gesundes Wachstum brauchen. Der Weinbergsboden, der durch die Lesearbeiten stark zertreten ist wird vom Weingärtner ein letztes mal umgepflügt. Bis der Laubfall beginnt zeigt sich der Weinberg noch ein letztes mal von seiner schönsten Seite. Ein Netzwerk aus bunten Flicken lädt ein jeden Gast zu einem Spaziergang durch die Weinberge ein. Hier und da findet sich noch ein vergessener Trauben, dem nicht selten beste Qualität nachgesagt werden.

 

 

 

 

 

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